Auf Gut Enghagen gehörten Pferde immer schon zum Leben dazu. Wir betrachten es als großes Glück, dass wir die Liebe zu ihnen mit unserer Arbeit verbinden dürfen.
Vielleicht findest auch du während deines Aufenthalts einen Zugang zu diesen schönen Tieren — und schließt eines von ihnen ins Herz. Am besten lässt du sie selbst erzählen.

Rasse, Charakter und Lieblingsmenschen — hier erzählt jedes Pferd selbst, was es ausmacht.

„Ich bin temperamentvoll, lieb und manchmal etwas schüchtern. Früher wurde ich ausschließlich im Dressurviereck geritten. Bei Ausritten gehe ich am liebsten voran und zeige euch den Weg. Barbara sagt oft: „Manchmal siehst du Gespenster, Filly!“ Als Pflegepferd brauche ich anfangs etwas Zeit — dann genieße ich jede Einheit.“


„Meine Mama Stella hat hier zwei Fohlen zur Welt gebracht, mein Papa war ein stolzer Vollbluthengst — von ihm habe ich wohl meinen Fleiß. Trotzdem bin ich immer lieb und an der Longe sehr beliebt. Auch Erwachsene können auf mir reiten, und bei Ausritten bin ich gerne dabei.“

„Viele Mädels finden mich „sooo süß“ und flechten meine Mähne. Ich bin richtig schlau — meine Box muss extra gesichert werden, sonst mache ich mich selbstständig. Beim Reiten bin ich ganz brav und habe schon viele erste Schritte begleitet. Ein paar Zirkuslektionen kann ich auch: Hula-Hoop-Reifen und Popcorn essen neben dir.“

„Ich heiße Schoko, weil ich so schön schokoladenbraun bin. Ich mag ruhige Reiter, aber ob Kind oder Erwachsener ist mir egal. Ich passe gut auf, was mein Reiter von mir will. Nur ans Wasser gehe ich ungern. Viele reiten auf mir das erste Mal ins Gelände — ich muss nämlich nicht immer Erster sein.“

„Geboren wurde ich dort, wo seit hundert Jahren die Lipizzaner für die Spanische Hofreitschule gezüchtet werden. Das einzige Glücksfohlen mit drei Farben der ganzen Zucht kam von mir. Barbara hat mich gleich umgetauft — „Farma 74“ gefiel uns beiden nicht. Im Gelände bringt mich nichts aus der Ruhe, und putzen könnt ihr mich den ganzen Tag.“

„Auf mir können Kinder genauso reiten wie Erwachsene. Ich bin sehr sensibel und mag es, wenn meine Reiter sanft und fair zu mir sind. An der Longe freuen sich die meisten über meine weichen, bequemen Gänge. Im Gelände bin ich oft dabei — und über eine Karotte im Stall freue ich mich immer.“

„Ich wurde in Ungarn ausgebildet und kam von dort direkt hierher. Weil ich noch nicht viel Erfahrung unter dem Sattel habe, werde ich bisher nur von den Reitlehrerinnen oder fortgeschrittenen Reitern geritten. Wenn du mir einen Snack mitbringst oder mit mir kuschelst, bin ich sofort dabei — ich bin nämlich sehr verschmust.“

„Geboren bin ich hier als rabenschwarzes Fohlen, mittlerweile bin ich schneeweiß. Auf mir können Kinder bis sechs Jahre geführt werden. Auf der Koppel spiele ich am liebsten mit meinem Freund Jack — und wenn mir die Wiese zu kurz wird, schlüpfe ich einfach unter dem Zaun durch und suche mir mehr Futter.“

Du weißt noch nicht, wer zu dir passt? Unsere Reitlehrerinnen Nici und Sarah suchen gemeinsam mit dir aus — hier schon einmal als Orientierung.
Jack, Lina und Sophal begleiten geduldig die ersten Schritte an der Longe.
Schoko passt gut auf und muss nicht immer vorne sein — ideal für sichere erste Ausritte.
Josef geht mit Kindern wie Erwachsenen und ist fast überall dabei.
Fanni bleibt im Gelände gelassen, Filly zeigt gerne den Weg — beide wollen geritten werden.
Charly lässt sich von Kindern bis sechs Jahren führen, wenn die Eltern die Führung übernehmen.
Komm vorbei, lern sie kennen — und such dir dein Lieblingspferd aus.